Dokumentation

Wie und wieso ein (elektronisches) Fahrtenbuch führen

Was ist wichtig für ein Fahrtenbuch? Bild: angurten.de/christian schön
Was ist wichtig für ein Fahrtenbuch? Bild: angurten.de/christian schön

Was für Kapitäne das Logbuch und für Piloten das Flugbuch ist, ist für PKW- und LKW-Fahrer das Fahrtenbuch. Für Fahrer bedeutet das Führen eines Fahrtenbuches in erster Linie Aufwand. Eine Arbeitserleichterung sind elektronische Fahrtenbücher mit integriertem GPS.

Das gehört ins Fahrtenbuch
Ins Fahrtenbuch gehört neben dem Namen des Fahrers das Datum sowie der Start- und Zielort einer Fahrt. Wichtig ist auch der Kilometerstand vor der Abfahrt und am Ende der Fahrt sowie eine Begründung zu eventuellen Umwegen, um die zurückgelegte Strecke verifizieren zu können. Schließlich wird in der Regel der Grund für eine Fahrt angegeben.

Einsatzgebiete eines Fahrtenbuches
Fahrtenbücher dienen zur Vorlage beim Finanzamt, der Polizei und dem Arbeitgeber. Letzterer kann anhand des Fahrtenbuches die Nutzung von Firmenwagen überprüfen.
Der Polizei vorlegen müssen Fahrer ein Fahrtenbuch nur, wenn sie eine entsprechende Auflage erhalten haben. Nach einem schweren Verkehrsvergehen, bei dem der Fahrer nicht ermittelt werden kann, darf die Straßenverkehrsbehörde dem Fahrzeughalter auferlegen, dass er für eine festgelegte Zeit ein Fahrtenbuch führen muss. Dem Finanzamt gegenüber gibt ein Fahrtenbuch Aufschluss über das Verhältnis der privaten und der betrieblichen Nutzung eines Fahrzeugs.

Vorteile elektronischer Fahrtenbücher
Viele Fahrtenbücher werden heute elektronisch geführt, ein eingebautes Global Positioning System (GPS) erleichtert hier die Erfassung von Kilometern pro Strecke. Insbesondere Selbstständigen oder Unternehmen mit großem Fuhrpark und mehreren Fahrern erleichtert die elektronische Variante die Arbeit, indem sie automatisch Kilometer berechnet, Speichermöglichkeiten von Kundenadressen bietet, Ausweichrouten bei Staus berechnet und die Daten nicht per Hand in den Computer eingegeben werden müssen.

Aber Achtung: Ein elektronisches Fahrtenbuch fürs Finanzamt wird nur unter bestimmten Voraussetzungen anerkannt. Zum einen muss es alle Daten eines konventionellen Fahrtenbuches enthalten. Zum anderen darf es technisch nicht möglich sein, dass die Daten unbemerkt geändert werden können. Dies belegen Fahrer einfacher, wenn sie statt eines eigenen Gerätes ihre Fahrten bei einem Online-Dienstleister registrieren und verwalten.

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